Motivation: Wie man sie nicht dem Zufall überlässt - studypeak

Motivation: Wie man sie nicht dem Zufall überlässt

Ja, innerhalb einer Testperiode kann die Multicheck-Eignungsanalyse zweimal pro Berufsfeld durchgeführt werden. Es gibt keine Mindestwartezeit zwischen den Tests, allerdings wird das Ergebnis des ersten Tests auf dem Zertifikat des zweiten Tests vermerkt, wenn sie im selben Jahr stattfinden.

Die Multicheck-Eignungsanalyse bewertet, ob die Bewerber die akademischen und intellektuellen Anforderungen für das gewünschte Berufsprofil erfüllen. Eine Punktzahl unter dem Eignungswert von 40 kann den Ausbildungserfolg erschweren, aber die endgültige Entscheidung über die Zulassung liegt beim Ausbildungsbetrieb.

Datum: 

Donnerstag, 02. Mai 2024

Zeit: 

ab 15:00

Adresse: 

Strassemnummer 81, 0000 Ort

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Motivation wird oft als etwas betrachtet, das entweder da ist oder fehlt. An manchen Tagen fällt das Lernen leicht, an anderen wirkt selbst eine kleine Aufgabe anstrengend. Viele Schülerinnen und Schüler warten deshalb darauf, dass die Motivation von selbst zurückkommt. 

Genau darin liegt das Problem. Wer nur dann arbeitet, wenn er motiviert ist, macht seinen Fortschritt von der eigenen Tagesform abhängig. Erfolgreiches Lernen entsteht jedoch nicht durch zufällige Motivationsschübe, sondern durch klare Ziele, gute Gewohnheiten und eine Umgebung, die das Anfangen erleichtert. 

Motivation ist nicht immer zuverlässig 

Motivation verändert sich ständig. Sie hängt unter anderem von der Stimmung, dem Schlaf, dem Stresslevel und der Schwierigkeit einer Aufgabe ab. Deshalb ist es normal, dass man nicht jeden Tag gleich viel Lust auf Mathematik, Vokabeln oder Prüfungsvorbereitung hat. 

Problematisch wird es erst, wenn fehlende Motivation zur dauerhaften Ausrede wird. Wer immer auf den richtigen Moment wartet, beginnt häufig zu spät. Kurz vor der Prüfung entsteht dann zusätzlicher Druck, weil viel Stoff in kurzer Zeit nachgeholt werden muss. 

Es ist deshalb wichtig zu verstehen: Man muss nicht motiviert sein, um anzufangen. Oft entsteht Motivation erst während der Arbeit. Wer die ersten zehn Minuten überwindet, bleibt häufig länger dran als ursprünglich geplant. 

Klare Ziele geben Orientierung 

Ein ungenaues Ziel wie „Ich muss mehr lernen“ hilft wenig. Es ist zu gross und lässt offen, was genau zu tun ist. Konkrete Ziele sind deutlich motivierender. 

Statt sich vorzunehmen, am Nachmittag Mathematik zu lernen, kann ein Ziel beispielsweise lauten: 

  • Drei Gleichungsaufgaben lösen 
  • Einen Aufsatz überarbeiten 
  • Zwanzig Vokabeln wiederholen 
  • Eine alte Prüfungsaufgabe unter Zeitdruck bearbeiten 

Kleine, klare Ziele wirken machbarer. Gleichzeitig entsteht nach jeder erledigten Aufgabe ein sichtbares Erfolgserlebnis. Dadurch fällt es leichter, weiterzumachen. 

Routinen sind stärker als spontane Motivation 

Wer jeden Tag neu entscheiden muss, ob, wann und wie lange gelernt wird, verbraucht unnötig viel Energie. Eine feste Lernroutine nimmt diese Entscheidung ab. 

Zum Beispiel kann jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 17 bis 18 Uhr gelernt werden. Nach einiger Zeit wird die Lernzeit zu einem normalen Bestandteil des Tages. Man beginnt automatisch, ohne jedes Mal eine lange Diskussion mit sich selbst führen zu müssen. 

Routinen funktionieren besonders gut, wenn sie realistisch bleiben. Ein Plan mit täglichen dreistündigen Lerneinheiten klingt ehrgeizig, wird aber wahrscheinlich nicht lange eingehalten. Kürzere, regelmässige Einheiten sind meistens erfolgreicher. 

Grosse Aufgaben in kleine Schritte teilen 

Eine umfangreiche Aufgabe kann demotivierend wirken, bevor man überhaupt begonnen hat. Wer für eine Prüfung mehrere Kapitel wiederholen muss, sieht schnell nur noch einen riesigen Berg vor sich. 

Die Lösung besteht darin, die Aufgabe zu verkleinern. Statt „für die Prüfung lernen“ kann man einzelne Schritte festlegen: 

  • Stoffübersicht erstellen 
  • Erstes Kapitel zusammenfassen 
  • Übungsaufgaben lösen 
  • Fehler kontrollieren 
  • Unsichere Themen wiederholen 

Jeder abgeschlossene Schritt bringt einen kleinen Fortschritt. Dadurch wirkt die Aufgabe kontrollierbarer, einfacher und weniger belastend. 

Die Umgebung beeinflusst die Motivation 

Motivation hängt nicht nur von der eigenen Einstellung ab. Auch die Lernumgebung spielt eine grosse Rolle. 

Ein Smartphone neben dem Heft macht es schwieriger, konzentriert zu bleiben. Jede Störung und jede Benachrichtigung bieten eine einfache Ablenkung. Deshalb sollte der Lernplatz möglichst ruhig und aufgeräumt sein. 

Hilfreich kann es sein, das Smartphone in ein anderes Zimmer zu legen, unnötige Programme zu schliessen und vor dem Lernen alle benötigten Materialien bereitzulegen. Je weniger Hindernisse vorhanden sind, desto leichter fällt der Einstieg. 

Fortschritte sichtbar machen 

Viele Schülerinnen und Schüler bemerken ihre eigenen Fortschritte kaum. Sie konzentrieren sich hauptsächlich auf Fehler oder auf das, was noch nicht erledigt ist. Das kann die Motivation schwächen. 

Ein Lernplan, eine Checkliste oder ein Kalender macht Fortschritte sichtbar. Jede erledigte Aufgabe kann abgehakt werden. Dadurch entsteht das Gefühl, tatsächlich voranzukommen. 

Auch kleine Verbesserungen zählen. Eine bessere Note, weniger Fehler in einer Übungsprüfung oder eine Woche mit regelmässigem Lernen sind echte Erfolge. Sie zeigen, dass sich der Einsatz lohnt. 

Belohnungen sinnvoll einsetzen 

Kleine Belohnungen können helfen, Aufgaben konsequent abzuschliessen. Nach einer konzentrierten Lerneinheit kann beispielsweise eine Pause, ein Spaziergang oder eine Folge einer Serie folgen. 

Die Belohnung sollte jedoch zur Aufgabe passen. Wer nach zehn Minuten Lernen zwei Stunden am Handy verbringt, verliert schnell den Rhythmus. Sinnvoller sind kurze Belohnungen, die neue Energie geben, ohne den ganzen Lernplan zu zerstören. 

Langfristig sollte nicht jede Aufgabe nur wegen einer Belohnung erledigt werden. Ziel ist, dass auch das Erreichen eigener Fortschritte motivierend wird. 

Mit schlechten Tagen richtig umgehen 

Auch mit einem guten Lernplan wird es Tage geben, an denen wenig gelingt. Das bedeutet nicht, dass die gesamte Routine gescheitert ist. 

An solchen Tagen kann es sinnvoll sein, das Ziel bewusst zu verkleinern. Statt eine Stunde zu lernen, reichen vielleicht zwanzig Minuten. Statt ein ganzes Kapitel zu bearbeiten, kann nur eine Aufgabe gelöst werden. 

Eine kleine Lerneinheit ist fast immer besser als keine. Sie hilft dabei, die Gewohnheit aufrechtzuerhalten und am nächsten Tag leichter weiterzumachen. 

Motivation und Disziplin gehören zusammen 

Motivation hilft beim Start, Disziplin sorgt für Beständigkeit. Beides ist wichtig, aber Disziplin wird oft unterschätzt. 

Disziplin bedeutet nicht, jeden Tag perfekt zu funktionieren. Sie bedeutet, vereinbarte Aufgaben auch dann zu erledigen, wenn die Begeisterung gerade fehlt. Wer regelmässig handelt, muss sich weniger auf spontane Motivation verlassen. 

Mit der Zeit entsteht daraus Selbstvertrauen. Man merkt, dass man Ziele erreichen kann, auch wenn nicht jeder Tag einfach ist. 

Unterstützung kann entlasten 

Manchmal fehlt die Motivation, weil der Lernstoff zu schwierig geworden ist. Wer eine Aufgabe mehrfach nicht versteht, verliert verständlicherweise die Lust. 

In solchen Situationen hilft es wenig, einfach mehr Druck aufzubauen. Sinnvoller ist es, die Ursache zu klären. Lehrpersonen, Eltern, Mitschülerinnen und Mitschüler oder Nachhilfe können dabei helfen, Wissenslücken zu schliessen und wieder Sicherheit aufzubauen. 

Unterstützung ist besonders dann sinnvoll, wenn Lernfrust über längere Zeit anhält oder ständig dieselben Schwierigkeiten auftreten. 

Conclusione 

Motivation ist wichtig, aber sie sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Wer klare Ziele setzt, feste Routinen entwickelt und grosse Aufgaben in kleine Schritte aufteilt, kann auch an weniger motivierten Tagen Fortschritte machen. 

Entscheidend ist nicht, jeden Tag voller Energie zu sein. Viel wichtiger ist, regelmässig anzufangen und realistisch dranzubleiben. Motivation entsteht häufig nicht vor der Arbeit, sondern durch die ersten sichtbaren Erfolge. 

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